Grüne Smoothies sind ein wesentlicher Bestandteil einer vitalen Detox Ernährung. Sie helfen uns dabei, auf die täglich empfohlene Obst- und Gemüsemenge zu kommen (5 am Tag), die notwendig ist, um unseren täglichen Bedarf an essentiellen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen zu decken. Ein grüner Smoothie zeichnet sich dadurch aus, dass er hauptsächlich grünes Blattgemüse enthält und nur wenig Obst.

Das viele Blattgemüse enthält hohe Mengen an Chlorophyll, das entgiftende Eigenschaften hat, unsere Zellen vor oxidativem Stress schützt und unser Immunsystem stärkt. Aufgrund des geringeren Obstanteils schmeckt der Smoothie nicht mehr so süß wie ihn vielleicht einige kennen und mögen.

Fresh spinach iin a wooden bowl on a cutting board

Wieso ist zu viel Obst problematisch?

Obst ist süß, da es deutlich mehr Fruchtzucker enthält als Gemüse. Zu viel Fruchtzucker überlastet die Leber und kann zur Entstehung einer Fettleber sowie Diabetes oder Bluthochdruck beitragen. Besonders die süßen Smoothies, die viele so lieben, liefern zu viel Zucker auf einmal. Besser wäre es, den Obstanteil zu reduzieren und den Gemüseanteil zu erhöhen wodurch statt einem süßen ein grüner Smoothie entsteht. Doch was genau kommt alles in einen grünen Smoothie?

Die richtige Zubereitung eines grünen Smoothies

Ein grüner Smoothies besteht in der Regle aus Blattgemüse, Kräutern, etwas Obst, Gewürzen und Wasser. Im Folgenden werden die einzelnen Inhaltsstoffe genauer unter die Lupe genommen.

Blattgemüse

Es gibt eine große Vielfalt an Blattgemüse, das für grüne Smoothies geeignet ist. Dazu zählt beispielsweise:

  • Kopfsalat, Romanasalat, Rucola, Feldsalat
  • Mangold, Pak Choi
  • Spinat
  • Staudensellerie
  • Grün von Karotten, Radieschen oder Roter Beete.

Auch Kohl kann in einem Smoothie verarbeitet werden, allerdings muss dabei beachtet werden, dass roher Kohl sogenannte strumigene Substanzen enthält, die die Aufnahme von Jod hemmen. Wer also bereits an einer Schilddrüsenunterfunktion leidet, sollte mit rohem Kohl eher sparsam umgehen.

Tipp zur Auswahl des Blattgemüses:

Je dunkler ein Blattgemüse ist, desto mehr Chlorophyll ist enthalten. Besonders chlorophyllreich sind demnach Petersilie, Grünkohl, Sprossen, Weizengrassaft, Spirulina und Chlorella.

Karotten

Obst

Damit der Smoothie nicht ganz so „grün“ schmeckt, darf auch etwas Obst hinein. Das Obst sollte möglichst reif sein, da es so zu einem tollen Geschmackserlebnis beiträgt. Für den Notfall kann man sich einen Vorrat an Tiefkühlobst anschaffen, so dass immer Obst im Haus ist auch wenn man mal nicht zum Einkaufen gekommen ist. Ist man an süße Smoothies gewöhnt, so empfiehlt sich ein langsames Umgewöhnen, indem nach und nach der Obstanteil reduziert und der Gemüseanteil erhöht wird.

Kräuter

Neben Blattgemüse gehören in jeden guten grünen Smoothie Kräuter, da sie den letzten Schliff verleihen und etliche gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Gut geeignet sind zum Beispiel:

  • Zitronenmelisse, Minze
  • Koriander, Basilikum, Petersilie, Dill
  • Brennnessel, Löwenzahn, Mariendistel

Aufbewahrungstipp:
Frische Kräuter halten sich besonders lange, wenn sie in einem feuchten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Hero-Image-Healthy-Herbs-from-Green-Blender.jpg

Gewürze

Gewürze haben verschiedenste gesundheitsfördernde Wirkungen auf unseren Körper. Sie wirken antibakteriell und antiviral, stärken das Immunsystem, unterstützen unsere Entgiftungsorgane und fördern unsere Verdauung. Gut geeignet sind beispielsweise:

  • Kurkuma
  • Zimt
  • Kümmel
  • Kardamom
  • Knoblauch
  • Muskatnuss

Wasser

Damit der Smoothie flüssig wird, ist auch etwas Wasser notwendig. Eine Option ist das hauseigene Leitungswasser, wenn es eine hohe Qualität hat. Wird Wasser eingekauft, so sollte Wasser in Glasflaschen gewählt werden. Plastikflaschen sind ungeeignet, da sie Schadstoffe an den Inhalt abgeben können.

 

5.0.2

Welchen Mixer sollte ich verwenden?

Um einen Smoothie herzustellen, wird ein Standmixer benötigt. Davon gibt es etliche Modelle auf dem Markt. Ab ca. 2400 U/min gilt ein Mixer als Hochleistungsmixer. Der Vorteil dieser Mixer ist, dass das Gemüse nicht sehr klein geschnitten werden muss und die Mixdauer kurz ist. Das ist wichtig, da sonst zu viel Wärme entsteht und wertvolle Enzyme ihre Aktivität verlieren. Hochleistungsmixer sind außerdem in der Lage, das Chlorophyll für unsere Verdauungsenzyme zugänglich zu machen. Auch die Konsistenz der Smoothies wird deutlich cremiger und faserfreier als mit leistungsschwächeren Mixern.

Beim Mixerbehälter sollte darauf geachtet werden, dass er entweder aus Glas ist oder aus BPA-freiem Kunststoff besteht. BPA ist ein Weichmacher, der als gesundheitsschädigend gilt.

Bei den Hochleistungsmixern ist vor allem der Vitamix in aller Munde, allerdings startet die Linie mit Preisen ab €500. Hervorragende preiswertere Alternativen sind beispielsweise der Hochleistungsmixer Schwingerprinz oder der Russell Hobbs Performance Pro Standmixer . Beide Mixer haben einen Kunststoffbehälter, der frei von BPA ist.

Im Mixer

Schritt für Schritt zum grünen Smoothie

Bei der Smoothiezubereitung gehen sie folgendermaßen vor:

Waschen Sie das Obst und Gemüse und schneide Sie es in Stücke (je nach Mixerleistung können die Stücke größer oder kleiner sein)

  1. Geben Sie zuerst leichtere Zutaten wie Blattgemüse in den Mixer und zum Schluss schwerere Zutaten wie klein geschnittenes Obst. Dadurch lassen sich die Zutaten besser mixen.
  2. Geben Sie Wasser und zum Schluss Gewürze hinzu und lassen Sie den Mixer so lange laufen, bis eine schöne Konsistenz entstanden ist.
  3. Genießen Sie den Smoothie am besten sofort oder stellen Sie Reste in den Kühlschrank. Der Smoothie kann zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Anfangs ist es hilfreich, grüne Smoothies nach Rezept zuzubereiten, bis man ein Gefühl für die Mengenverhältnisse bekommen hat. Das folgende Rezept ist für „Einsteiger“ gut geeignet:

Beispiel-Rezept – 2 Gläser zu je 300 ml

4 EL          Beeren 1 Hand     Blattspinat
1               kleine Gurke 1 EL          Petersilie
1               Chicorée ½ TL         Kurkumapulver
1               Karotte ½ TL         Zimtpulver
1 Stück     Ingwer 1 PR         gemahlener Kümmel
1               Zitrone (Saft) 300 ml     Wasser
3 Blätter   Chinakohl Meersalz aus der Mühle
Pfeffer aus der Mühle

Alles im Mixer pürieren und fertig ist der erste grüne Smoothie.

Fazit: Ein gesunder Lebensstil muss nicht zeitaufwändig sein

Mit diesem Artikel beende ich meine erste Reihe zur vitalen Detox Ernährung. Eine vitale Detox Ernährung ist eine optimale Ernährungsform, um mehr Energie im Alltag zu haben und seine Gesundheit zu verbessern oder aufrecht zu erhalten. Sicherlich ist sie auch mit etwas Planung und Zeitinvestition verbunden. Zeit ist leider oftmals Mangelware im Alltag was dazu verleitet, auf energiereiches und nährstoffarmes Fast Food zurückzugreifen. Doch genau dann benötigt der Körper diese wertvollen Nähr- und Wirkstoffe, um leistungsfähig zu bleiben. Ist selber kochen keine Option, gibt es dennoch andere Möglichkeiten, wie beispielsweise die Nutzung der Gourmistas Produkte, um sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Gourmistas produziert und liefert verschiedene saisonale Gerichte mit höchster Bio-Qualität und ohne Einsatz von Zusatz- oder Konservierungsstoffen. Zu Hause im Topf einfach erwärmen und schon steht ein schmackhaftes gesundes Essen auf dem Tisch. An stressigen Tagen müssen Sie sich so keinerlei Gedanken über Einkaufen, Kochen oder Essensplanung machen.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen, täglich etwas Zeit zu investieren, um Komponenten einer vitalen Detox Ernährung im Alltag umzusetzen. Sie profitieren von besserer Gesundheit, mehr Energie und einer gesteigerte Lebensqualität.

Über die Autorin Christina Duvinage

Christina Fisch AutorChristina Duvinage studierte an der Universität Wien Ernährungswissenschaften und an der TU München Ernährung und Biomedizin. Bereits während des Studiums bildete sie sich im Bereich Fitnesstraining mit dem Schwerpunkt funktionelles Training fort, um Ihre Kunden ganzheitlich betreuen und beraten zu können. Im Anschluss an das Masterstudium begann Christina als Fitnesstrainerin und Ernährungsberaterin im Premium Fitness und Wellness Studio ELEMENTS in München zu arbeiten. Zusätzlich machte sie sich als Personal Trainerin und Ernährungsberaterin mit den Schwerpunkten Gewichtsmanagement und ernährungsbedingte Krankheiten selbstständig (X.consort (http://www.xconsort.de/)). Für Christina ist es sehr wichtig sich Zeit zu nehmen für gesunde Ernährung und Sport. Dass sie im Arbeitsalltag das machen kann was ihr auch privat viel Spaß macht und anderen Menschen damit helfen zu können bedeutet für sie absolutes Glück.