Was ist echte Pasta – Pasta mit Wasser oder Pasta mit Ei?

Die Antwort ist: Beides! Während Pasta aus Hartweizengrieß, Kochsalz und Wasser sowohl in Deutschland als auch in Italien verbreiteter ist als Pasta mit Ei, so ist der Unterschied doch hauptsächlich regional. Der Süden Italiens mit seiner Hauptstadt Neapel ist traditionell ein Gebiet der ‚trockenen’ Pasta mit Wasser, während die ‚frische’ Pasta mit Ei in der nördlichen Region Emilia-Romagna ihren Ursprung hat und gemäß ihrem Namen entweder frisch serviert oder eingefroren werden muss. Deren Hauptstadt ist übrigens Bologna, die Namenspatin der ‚Bolognese’. Geschmacklich wird die Pasta mit Ei häufig als etwas gehaltvoller angesehen und da sie oft eine etwas porösere Struktur als ihre südliche Schwester hat, nimmt sie die Sauce eventuell etwas stärker auf. In allen italienischen Regionen wird Pasta traditionell als zweites Gericht ‚Primi’ zwischen der Vorspeise ‚Antipapsti’ und dem Hauptgang ‚Secondi’ gegessen, während sie sich in Deutschland als Hauptgang durchgesetzt hat. So reicht ein Glas der Gourmistas Pasta-Saucen üblicherweise in Deutschland für 2 und in Italien für 3 Personen. Wieviel Pasta man pro Portion einrechnet unterscheidet sich ebenfalls nach dem Gang und dem Hunger der Gäste. Eine gute Faustregel ist 100g Pasta im Trockenzustand pro Person; für eine Zwischenspeise oder Beilage reicht auch weniger, für eine Hauptspeise darf es schon einmal ein bisschen mehr sein.

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So heizt man der Pasta am besten ein

Pasta sollte immer ins schon kochende Wasser gegeben werden und in einen Topf der groß genug ist, dass sie darin schwimmen kann. Die Ratio ist 100g trockene Pasta auf 1l Wasser. Nachdem die Pasta einmal im Wasser ist, sollte der Deckel nicht mehr auf den Topf kommen, da das Wasser sonst schnell überkocht. Während etwas Salz ins Nudelwasser gehört, sollte man Öl im Wasser vermeiden, da sich dieses sonst um die Nudeln legt und die Aufnahme der Sauce erschwert. Wer ein Zusammenkleben der Nudeln befürchtet, kann man diese einfach ab und zu umrühren. Auf keinen Fall sollte man die Nudeln kalt abschrecken, da sie so die Stärke verlieren, was ebenfalls eine Haftung der Sauce verhindert. Die Pasta kann übrigens schon ca. 1 Minute vor der gewünschten Garzeit aus dem Topf geholt werden, da sie im Sieb noch ein wenig nachgart.

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Eine unwiderstehliche Affäre: Die Pasta und ihre Sauce

Zunächst sollte zwischen Pasta und ihrer Sauce immer ein ausgeglichenes, harmonisches Verhältnis bestehen. Keinesfalls sollte die Pasta in der Sauce ertrinken. Italiener benutzen herkömmlicherweise viel weniger Sauce als wir Deutschen. Die Sauce sollte man idealerweise vor der Pasta fertig haben, da man die Sauce warmhalten kann, dies mit Pasta aber nicht tun sollte; diese wird sonst zu weich und verliert ihren Biss. Wer es stilecht wie in Italien machen möchte, mischt Sauce und Nudeln zusammen, so bleibt die Pasta auch länger warm. Dabei sollten die Nudeln zur Sauce gegeben werden und nicht umgekehrt. Ein Schuss Nudelwasser der Sauce beigefügt, sorgt für einen besonders guten Geschmack. Grundsätzlich gilt: Je dickflüssiger die Sauce ist und je mehr Stückchen sie hat, umso breiter sollte die Nudel sein. Das gilt auch für gedrehte oder wellige Pastasorten. Flüssigere und leichte Saucen passen besser zu langen und dünnen Nudelsorten. Die Pasta sollte noch warm serviert und genossen werden. Übrigens: Parmesankäse gehört nicht auf Pasta mit Fischsauce, diesen Fauxpas also bitte vermeiden 🙂 .  Wir bieten Euch bei Gourmistas ein Pasta-Genusspaket an, mit dem Ihr immer richtig liegt und das Euer italienisches Temperament selbst bei diesen Temperaturen erweckt!

Buon Appetito!

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